Im Folgenden möchten wir Ihnen einen orientierenden, sicherlich nicht vollständigen Überblick über unsere aktuellen Behandlungsmöglichkeiten geben:

Die Ursprünge der Akupunktur reichen mehrere tausend Jahre zurück. Ziel ist es, die durch äußere und innere Ursachen blockierte Lebensenergie Qi („Tschi“) auf ihren Leitbahnen, den Meridianen, wieder ins Fließen zu bringen. Heute ist die Akupunktur wissenschaftlich abgesichert, die Weltgesundheitsorganisation WHO hat bereits 1979 bei über 40 Krankheiten diese praktisch nebenwirkungsfreie Methode empfohlen.

Hauptindikationen in der Hand des Orthopäden sind Rücken- Nacken-, Kopfschmerzen, Migräne, Schmerzen in den Gliedmaßen oder den Gelenken, Tinnitus, Polyneuropathie, Schwindel, Erschöpfungszustände und Durchblutungsstörungen. Eine Behandlungsserie umfasst in der Regel 10 Sitzungen à 20-30 Minuten. Es gibt mittlerweile eine ganze Reihe von Akupunktur-Varianten, wie die Ohr-Akupunktur, Elektro-Akupunktur, Trigger-Akupunktur, usw. Bei uns wird in der Regel die klassische chinesische Körper-Nadel-Akupunktur mit Einmal-Nadeln durchgeführt.

Im Rahmen der Schmerzbehandlung werden die Kosten von den Privatkassen komplett erstattet, da die Akupunktur in der gültigen Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) von 1996 als Regelleistung enthalten ist.
Gesetzlich Versicherte können bei den Diagnosen chron. Kreuzschmerz und schmerzhafte Arthrose der Kniegelenke 10 Akupunktur-Behandlungen pro Jahr in Anspruch nehmen.
Akupunktur bei anderen Einsatzgebieten wie Nackenschmerzen, Kopfschmerzen, Migräne, Raucherentwöhnung, Gewichtsabnahme, Regelschmerzen u.v.m. bieten wir gesetzlich Versicherten für € 20,40 pro Behandlung an.

Chirotherapie und manuelle Therapie dienen der Behandlung von Funktionsstörungen des Bewegungsapparates Grundlage ist das Aufspüren von Irritationspunkten und blockierten Gelenken. Das Lösen der Blockade kann zu einer sofortigen Beschwerdefreiheit führen.
Die Ausbildung zum Chirotherapeuten ist zeitaufwendig mit einer flachen Lernkurve, d. h. es gehört auch viel Erfahrung dazu. Bei uns kommen sanfte, überwiegend mobilisierende Verfahren ohne manipulativen Ruck zur Anwendung.

Unsere Praxis ist für das D-Arzt- (Durchgangsarzt-) Verfahren zugelassen. Die Deutsche gesetzliche Unfallversicherung DGUV beauftragt ausgewählte Ärzte mit orthopädischer und unfallchirurgischer Erfahrung mit der Behandlung der Verletzten. Diese Ärzte sind für die Behandlung von Arbeits-, Schul- und Wegeunfällen von der Erstversorgung bis zur Beratung bei der Rehabilitation und Gutachtenerstellung besonders geschult.

Osteoporose: Vorbeugung durch Früherkennung

Jede dritte Frau nach den Wechseljahren, aber auch viele Männer erkranken an Osteoporose. Typische Zeichen können sein: Knochenbrüche ohne starkes Trauma, hartnäckige Rückenschmerzen, zunehmender Rundrücken, Abnahme der Körpergröße, Kraftverlust in den Armen und Beinen mit Gangunsicherheit. Die Osteodensitometrie (Knochendichte-Messung) stellt die Basisuntersuchung der Osteoporose-Diagnostik dar und ermöglicht eine Einschätzung des Frakturrisikos.
In unserer Praxis führen wir die Knochendichtemessung an der Wirbelsäule und dem Hüftgelenk nach den Richtlinien der WHO mit dem modernsten Messverfahren (DXA) durch. Sollte bei Ihnen eine Osteoporose oder deren Vorstadium gemessen werden, stehen eine Vielzahl von gut verträglichen Behandlungsverfahren zur Verfügung um den Knochenverlust aufzuhalten bzw. sogar neue Knochenmasse aufzubauen.

Kosten der DXA-Messung für gesetzlich Versicherte: € 40.-

Erst vor wenigen Jahren konnte wissenschaftlich eindeutig nachgewiesen werden, dass der Zustand der Rückenmuskulatur einen ganz wesentlichen Einfluss auf Kreuz-, Rücken-, und Nackenschmerzen hat. 1988 gelang es einem Forscherteam an der Universität von Florida, die tiefe autochtone Rückenmuskulatur isoliert zu messen. Alle Kreuzschmerzpatienten zeigten eine auffallend schwache Muskulatur im Vergleich zu Gesunden.

Bis dahin wurden regelmäßig alleine die im Laufe des Lebens unvermeidlichen Verschleißerscheinungen an den Bandscheiben und Wirbelgelenken für die Beschwerden verantwortlich gemacht. Die Empfehlungen reichten von Schonung der Wirbelsäule bis zur Aufgabe lange ausgeübter Sportarten, wodurch sich die Beschwerden sehr häufig sogar noch verschlimmerten.

Mit MedX® ist erstmals eine isolierte Messung und ein hochselektiver Aufbau der entscheidenden Muskeln möglich. Eine Therapieserie besteht in der Regel aus 18-25 Sitzungen à ca. 45 Minuten über einen Zeitraum von 3 Monaten.

Die MedX®-Therapie bedeutet einen Durchbruch bei den manchmal frustrierenden Therapieergebnissen der herkömmlichen Krankengymnastik und Rückenschule. Die Kräftigungstherapie
wird hier im Hause im Rehacenter Bartsch durchgeführt. Link:
www.rehacenter-gruenwald.de

Wir haben 2016 eine komplett neue volldigitale Röntgenanlage installiert. Vorteile:

  • Erheblich verbesserte Bildqualität
  • geringere Strahlenbelastung
  • Bilder stehen sofort im
    Behandlungszimmer auf dem Monitor zur Befundung bereit
  • Die Bilder können
    ausgedruckt oder ohne Qualitätsverlust z.B. auf CD mitgenommen werden

Die Arthrose ist die häufigste Gelenkerkrankung überhaupt. In Deutschland leiden vermutlich 5 Millionen Menschen an Arthrose. Hervorgerufen wird die Arthrose durch Knorpelverschleiß.
Es gibt verschleißfördernde Faktoren wie Übergewicht, Fehlstellungen der Beine, vorangegangene Verletzungen, Stoffwechselerkrankungen, genetische Veranlagung etc.
Häufig kommt es zu belastungsabhängigen Schmerzen, Anlaufschmerzen, in der weiteren Folge auch zu Ruheschmerzen und Gelenksschwellungen

Zunächst ist eine sorgfältige Untersuchung gegebenenfalls unter Zuhilfenahme bildgebender Verfahren wie Ultraschall, Röntgen, MRT etc. angezeigt. Wir haben uns auf die nicht-operative Behandlung der Arthrose spezialisiert.

Der Beratung über den Umgang mit der Arthrose kommt eine ganz besondere Bedeutung zu. Therapeutisch eröffnet sich ein breites Spektrum an Behandlungsmöglichkeiten:

  • Entzündungshemmende Tabletten (NSAR)
  • Chondroprotektiva (DMOAD)
  • Bandagen und Orthesen
  • spezielle Einlagen
  • Schuhzurichtungen
  • Muskelkräftigung
  • Radfahren und Gymnastik
  • Akupunktur
  • manuelle Behandlung
  • physikalische Verfahren (TENS, EMS,Ultraschall,Laser,Iontophorese)
  • Hyaluronsäureinjektionen

Dieses Verfahren stellt eine hervorragende nicht-operative Behandlungsform für knochennahe Weichteilschmerzen dar.

Typische Indikationen sind Schulterschmerzen, Tennisarm, Fersensporn, Achillessehnenreizungen, Hüft-Schleimbeutel- entzündungen, Schienbeinkantenschmerz und Patellaspitzen-Syndrom.

3 Behandlungen im Abstand von 1-4 Wochen sind die Regel. Bei uns kommt die fokussierte, hochenergetische Stoßwellentherapie zur Anwendung. Die Erfolgsquote liegt nach aktuellen wissenschaftlichen Studien bei 75-80%.
Kosten für gesetzlich Versicherte: € 86,27 pro Behandlung.

Die Sonografie, kurz “Sono” oder Ultraschall, hat sich in der letzten Dekade erheblich weiterentwickelt. Durch die Verwendung von hochfrequenten Linear-Schaltköpfen mit entsprechend hohem Auflösungsvermögen lassen sich bestimmte Gelenkveränderungen zum Teil besser als in aufwändigeren Untersuchungsverfahren wie Röntgen und MRT darstellen.
Ein großer Vorteil ist auch die Möglichkeit der dynamischen Untersuchung, d. h. die Strukturen können während der Bewegung dargestellt werden. Weitere Vorteile: Schmerzlose und schnelle Durchführbarkeit. Keine Strahlenbelastung. Im Bereich der Kinderorthopädie gewinnt die sonografische Frakturdiagnostik zunehmend an Bedeutung.

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Arthrosetherapie
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